Gibt das Leben dir Zitronen, frag‘ nach Salz und Tequila!

Gibt das Leben dir Zitronen, frag‘ nach Salz und Tequila!

heißt eine altbekannte Weisheit in modernisierter Form. Die Message ist diesselbe und darauf kommt es an: Egal, was dir das Leben gibt (in diesem Fall eine Zitrone, die metaphorisch dein Leben versauert), mach‘ das Beste daraus (frag nach Salz und Tequila und mach Party hard)! Natürlich ist das nicht immer einfach. Es passieren nun mal Dinge, die einem wehtun und/oder einen runterziehen. Ich bin ein extrem emotionaler Mensch, ich weiß, wovon ich spreche. Aber selbst ich habe mittlerweile beherzigt, dass man die Dinge einfach mal passieren lassen muss. Schau mal, ich möchte dir eine Formel vorstellen, die ich extrem gut finde:

Ereignis + meine Haltung = RESULTAT

Das, was geschieht (=Ereignis) plus meine Haltung zu dem Ganzen ergeben das Resultat.
Ereignis: Das Leben gibt mir eine Zitrone. Was mache ich jetzt damit? Irgendetwas „Ungünstiges“ widerfährt mir. Ich kann mich jetzt mega darüber aufregen, lauter dumme Dinge denken wie ‚ist ja klar, dass so was immer mir passieren muss‘, ‚ich werde es eh nie schaffen‘, ‚ich hab halt echt immer Pech‘, ‚mich versteht nie jemand‘ oder ich kann mich fragen: ‚Was ist das für mich Positivste, was ich aus der Situation lernen kann?‘ oder ‚Was könnte ich besser machen?‘ oder ‚Welchen Vorteil könnte diese Situation für mich haben?‘. Egal, was deine Haltung ist: Das Resultat bleibt gleich!
Du kannst also weder das Ereignis noch das RESULTAT verändern. Du hast da keinerlei Einfluss drauf. ABER DU KANNST HERR/IN ÜBER DEINE EIGENE HALTUNG SEIN!

Diese Erkenntnis wird dir dein Leben so sehr erleichtern. Mir hat es echt viel geholfen. Weil es gibt nichts Schlimmeres bzw. Destruktiveres, als Dinge, die passieren, persönlich zu nehmen. Das bedeutet, dass Gedanken wie ‚So was passiert immer mir‘ usw. deinem Unterbewusstsein vermitteln, dass du ein Pechvogel bist. Und wer mit einer Pechvogel-Brille durch die Welt geht, wird nach und nach Pech anziehen. Diese Sache mit dem Unterbewusstsein erscheint uns anfangs als Hokuspokus. Aber es ist reine Neurowissenschaft. Neurowissenschaft ist die Wissenschaft, die sich mit dem Aufbau und den Funktionen des Nervensystems beschäftigen. Im Detail beschäftigen sich die Neurowissenschaften mit der Hirnforschung. Unser Gehirn ist wirklich eine Art Bio-Computer. Das, was du heute bist, ist das Resultat von alledem, was andere zu dir gesagt haben und was du selbst zu dir gesagt hast. Menschen sind Nachahmer. Das kommt aus der Evolution. Ist doch klar. Wenn du ein kleines Baby bist und älter wirst, lernst du von deinen Mitmenschen, wie das Leben funktioniert. Natürlich übernimmst du die Lebensweise nicht ungefiltert in dein eigenes System. Deine persönliche Wahrnehmung kommt auch noch hinzu. Deine Emotionen, deine Wünsche und deine Erfahrungen. Also, um das mal etwas plump auszudrücken bist du heute das, was deine Umwelt und du aus dir gemacht haben. Ok, das hört sich sehr dramatisch an, aber mit Umwelt meine ich wirklich Umwelt. Die Welt um dich herum. Da gehört das gesamte Spektrum dazu: Familie, Freunde, Gesellschaft, Medien, …Aus alledem entsteht nicht nur dein Weltbild, sondern auch dein Selbstbild. 

Das bedeutet natürlich nicht, dass du die Verantwortung einfach abgeben und dich ausreden sollst. Aber wenn du dir im Klaren darüber bist, dass du weiterhin automatisch deine Umwelt nachahmen wirst, wenn du dich dagegen sträubst, selbstbestimmte Gedanken zu denken, verstehst du die Wichtigkeit positiver, konstruktiver Gedanken. Das mit den Gedanken ist eine recht komplexe Angelegenheit. Es erscheint als viel zu „unrealistisch“. ‚Als ob sich was verändert, wenn ich meine Gedanken verändere. Wie soll denn das gehen? Die Realität sieht anders aus.‘
Aber deine Gedanken formen nun mal deine Realität. Du kannst entscheiden, ob du dein Unterbewusstsein (weiterhin) mit destruktiven oder konstruktiven, kräftigenden Gedanken füttern willst. Diese Gedanken werden zu deinen Taten. Du wirst wohl eher regelmäßig Sport machen, wenn du dir selbst Dinge sagst wie: ‚Ich kann das! Ich möchte mich selbst herausfordern. Ich werde effektiv (was auch immer das für DICH bedeutet) trainieren und mich danach gut fühlen, weil mein Körper und mein Geist brauchen das!‘ als wenn du Dinge denkst wie: ‚Ich werde eh nie meinen Traumkörper besitzen. Ich werde eh nie vollkommen gesund und vital sein. Ich bin eh unsportlich, das ist nichts für mich‘. Dein Unterbewusstsein steuert dich und du kannst die Macht deines Unterbewusstsein für dich nutzen, indem du es mit positiven Gedanken nährst! Weil je öfter du das tust, desto mehr saugt es diese auf und speichert diese Denkweisen ab. Und irgendwann – glaub‘ mir bitte – denkst du automatisch in Lösungen statt in Problemen. Wenn du negativ denkst und somit auf niedriger Energie schwingst, brauchst du dir nicht auch noch darum Sorgen zu machen. Vertraue darauf, dass dein Unterbewusstsein ungemein intelligent ist und dass du es jederzeit ‚umprogrammieren‘ kannst. Wenn du mit deinen Gedanken anfängst, wird sich der Rest nach und nach ergeben!

Die obige Formel werde ich jetzt nochmal mit einem Beispiel erläutern:

Ereignis: Jemand fährt gegen dein Auto.
Haltung: dazu gleich.
RESULTAT: Dein Auto ist verkratzt und zerdellt.

Du kannst dich mega über das Ereignis aufregen, ausrasten und rumheulen. Kannst du wirklich! Wäre vielleicht auch gerechtfertigt. Aber wenn du bedenkst, dass es am RESULTAT nichts ändert, merkst du vielleicht, dass es nichts bringt und du einfach nur deine Energie verschwendest und schlecht drauf bist. Wenn du dir stattdessen vielleicht denken würdest: ‚Ja ok, scheiße gelaufen, aber mein Auto ist danach einfach fresh lackiert und repariert‘, dann lässt du dich auch in ungünstigen Situationen, die du nicht beeinflussen kannst, nicht aus der Bahn werfen. Manche Dinge kann man einfach nicht kontrollieren. Deswegen nochmal: Du selbst hast die Macht über deine Haltung, sprich die Gedanken, die du denkst.
Wenn du dich jedes Mal reinsteigerst und „opfrig“ denkst, wirst du dich wie ein Opfer fühlen. Die Macht der Gedanken sollte man nicht einfach runterspielen, denn du selbst entscheidest, ob du das Leben mit all seinen Ecken und Kanten umarmst oder ob du einfach nur Schönheiten und Wunder erwartest und bei jeder Kante aufgibst. Aufgibst, das Leben zu feiern und das bestmögliche daraus zu machen. Viele geben auf, weil sie denken, dass sie etwas Bestimmtes nicht verdienen. Folglich erreichen sie bestimmte Ziele nicht. Schaut man an dieser Stelle genauer hin, ist klar und deutlich zu sehen, dass es an der Haltung liegt. Es passiert etwas, was ich nicht wollte, also gebe ich auf, denn es ist eh sinnlos, ich habe ja eh immer Pech.

Wahrnehmung (mit den Sinnen wahrnehmen, was passiert) und Interpretation (deine Story dazu) sind zweierlei. Und diese Interpretation geschieht automatisch in unseren Köpfen. Alles wird bewertet und kategorisch in ‚gut‘ und ’schlecht‘ eingeteilt. Alles, was ’schlecht‘ ist, ruft Widerstand in uns hervor. Und logischerweise sind wir dann in Sorge und Angst. Also verlieren wir folglich die Leichtigkeit und unseren Glauben.

Es passieren wirklich so viele schlimme Dinge in der Welt. Und gerade in letzter Zeit geht es wieder drunter und drüber. Ich denke, dass es Sinn ergibt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Denn wenn wir erkennen, dass jeder Einzelne gebraucht wird und dass jeder was Besonderes mit sich bringt, dann sind wir vielleicht motiviert, das Beste aus uns herauszuholen. Denn nur unsere allerbeste Version kann zur Welt was Einzigartiges beitragen. Wir sind echt privilegiert, denn wir verfügen über den Luxus, uns Gedanken über uns selbst machen und unser Leben verändern zu können. Wir haben die Chance, uns selbst und unsere Gedanken, Handlungen, Worte,… zu hinterfragen und zu wachsen.

Deine Haltung zum Leben bestimmt deine Realität. ‚Der Mensch ist das, was er den Tag über denkt‘ lautet ein bekanntes Zitat von Ralph Waldo Emerson.
Bitte wähle deine Gedanken sorgsam aus, denn sie bestimmen deine Taten. Jeder Gedanke ist ein Samen, den du in dein Unterbewusstsein einpflanzt. Nach und nach werden diese dein Garten. Willst du, dass in deinem Garten Unkraut wächst oder sollen da schöne Obstbäume, Blumen und leckeres Gemüse wachsen? Aktuell kannst du nur die richtigen Samen einpflanzen, das bedeutet die richtigen Gedanken denken.
Übernimm‘ Verantwortung über deine Gedanken und somit über deine Haltung. Lass‘ dir das Leben nicht von irgendwelchen Zitronen versauern, sondern nutze die Frische der Zitrone lieber für eine genüssliche, leckere Limonade.

Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, dann mach‘ Limonade draus.

Wenn dir Situationen widerfahren, die dich sauer machen, verlier‘ nie die Leichtigkeit und den Glauben und finde den positivsten Gedanken/ die positivste Lehre darin.

Versteh‘ das Leben nicht falsch, wenn’s mal nicht so läuft. Das Leben ist nicht gegen dich. Du sollst vielleicht nur mal genauer hinschauen und an Ecken und Kanten wachsen.

Ich habe noch eine coole Idee aus einem Buch: Der Autor empfahl darin, dass man sich ein Armband anschaffen soll. Dieses Armband ist dein ‚Ich-achte-auf-meine-Gedanken-und-wähle-sie-sorgsam-aus‘-Armband. Immer wenn du das Armband siehst, denkst du daran, deine Gedanken zu beobachten und sie neu zu ordnen. Das kannst du jeden Moment tun. Sei geduldig mit dir selbst und glaube daran, dass du dein Mindset positiv verändern kannst!

Let’s spread love and peace 🙂

Deine Elifcan 🙂 ❤

 

 

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