Lass‘ nicht dein Leben dich führen, sondern führe du dein Leben!

Du hast keine Grenzen! Du glaubst nur, du hast Grenzen. Doch ist das wahr? Hast du wirklich Grenzen? Dann erzähl‘ mir doch bitte, wieso ausgerechnet du in gewissen Dingen begrenzt sein solltest, während ein anderer deine Grenzen voller Leichtigkeit sprengt! Erzähl‘ mir bitte, wieso das Universum, der Kosmos, der liebe Gott oder die Intelligenz ausgerechnet dich in einer Sache benachteiligt und begrenzt haben sollte!

Wirkliche Grenzen gibt es nicht – nur mentale Grenzen. Grenzen in deinem Kopf also. Imaginäre Grenzen. Auferlegte Grenzen.

Du hast dir diese Grenzen einst zur Realität gemacht. Wenn du jetzt denkst ‚Was labert die? Die Realität ist nun mal so wie sie ist!‘ – dann lies‘ bitte nicht weiter. Du betrachtest dich selbst als „Opfer“ der Umstände in deinem Leben. Du bist dir nicht darüber bewusst, dass du diese Realität (er-)schaffst!

Herzlichen Glückwunsch – du bist eigentlich (Er-)schafferIn und du weißt es nicht! Und wenn du es doch irgendwie in dir fühlst, dass da etwas in dir ist, dass sich durch dich in irgendeiner Form ausdrücken und die Welt damit schmücken möchte, dann nicht nur ‚Herzlichen Glückwunsch‘, sondern auch ‚Herzlich Willkommen in der Welt der Selbstentfalter!‘

Es gibt nichts Traurigeres, als ein Leben zu führen, das einem als „nun mal so gegeben“ erscheint und es dadurch eher ein geführt werden als ein führen ist!

Fangen wir doch mal ganz vorne an:

Wir sind vor unserer Existenz als menschliches Lebewesen eine kleine Zelle. Wir wissen, was biologisch und technisch geschieht, damit diese Zelle zu einem Menschen heranwächst – erst im Mutterleib und dann außerhalb davon.

Als Baby kommen wir auf diese Welt und verfügen (noch!) über ein grenzenloses Bewusstsein! Als Baby lässt sich das schwer ausdrücken, doch bei Kindern kann das einfach wahrgenommen werden. Für Kinder ist es kein Problem mithilfe der eigenen Fantasie – einer kraftvollen Waffe gegen ein passives Leben – das Leben zu (er-)schaffen, von dem sie träumen. Zunächst finden die Welten ihrer Träume während des Spielens nur in ihrer Fantasie statt!

Vielleicht würden diese kleinen Träumer eines Tages große Träume verwirklichen – Künstler, Schriftsteller, der beste Bäcker, Entdecker oder sonst was werden – wären da nicht nur diese ‚Nein’s‘, die ‚Das geht nicht’s.‘, die ‚Das schaffst du nicht!‘, die ‚Wieso bist du nur so?‘, die ‚Du bist nicht gut genug’s (für etwas)‘ zwischen den Zeilen!

Im Laufe unserer Kindheit und Jugend lernen wir von unserem Umfeld, das wir zu der Zeit noch nicht selbst wählen können, was alles möglich für uns ist und was nicht. Lernen wir zu viel von den Unmöglichkeiten des Lebens und lassen uns durch diese begrenzen, ist im Endeffekt eins passiert:

Irgendjemand hat darüber entschieden, was für dich möglich ist und was nicht. Dieser Jemand hat seine Ansicht auf dich projiziert. Die Person hat dir das dann gesagt oder irgendwie vermittelt und du hast diesen Gedanken ganz tief in dir verankert. Er ist zu deiner Überzeugung geworden und haust ganz tief in deinem Unterbewusstsein – deinem Gedächtnis – deinem Kern.

Deswegen ist es völlig normal, dass du vielleicht gar nicht merkst, dass es keine wirklichen Grenzen gibt. Es gibt nur die Grenzen, die dir eines Tages gesetzt wurden. Du als Kind oder auch als junger Mensch hast es aufgesaugt und in dir verankert – diesen Gedanken, dieses Gefühl, diesen Glauben.

Und du glaubst bis heute noch ganz fest, dass das deine Realität ist (und du diese nicht verändern kannst!).

Du schaffst es eben nicht, inneren Frieden zu finden, weil der oder die dir dies und das antut! Du kannst nicht abnehmen, weil deine Gene eben schlecht sind und du einfach keine Zeit hast! Du willst deinen Träumen nicht folgen, weil die eh zu unrealistisch sind! Deine Träume sind nicht deine Realität, weil das Leben nun mal so ist! Du machst diesen doofen Job, weil es eben sehr schwer ist, heutzutage den Traumjob auszuüben! Du hast zu wenig Geld, weil du zu wenig verdienst und alles einfach zu teuer ist! Du kannst dich eben nicht völlig entfalten, weil dir dies oder das fehlt!

Glaubst du wirklich, dass das Universum dir – als du geboren wurdest – ein vorbestimmtes Opferleben – geschenkt hat? Oder glaubst du eher, dass es dir ein vorbestimmtes Traumleben bescherte? Könnten die Träume, die du in dir birgst, das Versprechen des Universums an dich sein, dass du dich nur noch in die von dir gewünschte Richtung bewegen musst – mit dem was du jetzt bist, hast oder tust?

Was auch immer du glaubst, entscheidest jetzt du!

Werde dir bewusst darüber, dass die Grenzen, an die du glaubst, nur in deinem Geist herrschen! Sie sind in irgendeiner anderen Realität entstanden – in einer vergangenen Realität! Mache die Vergangenheit nicht zu deiner heutigen Realität, indem du an einer vergangenen Erfahrung festhältst und diese zum Fundament deiner Gegenwart machst!

Alles, was du glaubst, ist wahr. Das, was du glaubst, ist deine Realität, deine Wirklichkeit. Entscheide bewusst darüber, was du glauben möchtest. Vergiss‘ aber nie, dass du grenzenlos bist. In deinem Kern bist du grenzenlos. Eine kosmische Kraft wohnt dir – wie jedem anderen Menschen auch – inne. Das fühlst du vielleicht, wenn du zur Ruhe kommst, tief ein- und ausatmest und dann in deinem Rhythmus weiteratmest. Hör‘ schließlich, wie dein Herz für dich schlägt. Und dein Atem von selbst fließt.

Hast du dich eigentlich mal gefragt, wie das denn funktioniert – dieses selbstverständliche Atmen ohne dass du irgendetwas dafür tun musst? Wer atmet da? Ich sag’s dir:

Die kosmische Kraft, von der ich gerade sprach. Es atmet dich. Und es wird dich immer atmen, bis es körperlich vorbei ist für dich auf dieser Erde. Und bis dahin solltest du diese innere Kraft wahrnehmen, ihr danken und darauf vertrauen, dass sie dich führt und immer an deiner Seite ist.

Du hast keine Grenzen. Bis auf die, an die du glaubst.

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